Patina – eine Oberfläche, die es liebt, getragen zu werden

Patina

Schmuck liebt es sich für die Vit­rine fein raus zu putzen. Auf hochglanz poliert und mit fein­sten sei­den­mat­ten Ober­flächen wirbt er um seine poten­tielle Träger­in oder seinen Träger. Dieser erste Ein­druck ist sehr wichtig. Man will ja gefal­l­en.

Fast wichtiger ist jedoch an die zukün­ftige gemein­sam­me Zeit zu denken, wenn die erste Liebe ver­flo­gen ist und der All­t­ag einkehrt. Mack­en, Furchen und Trage­spuren soll­ten das Schmuck­stück unter­stützen und stärk­er machen. Dies muss schon bei den ersten Schrit­ten der Fer­ti­gung bedacht wer­den, um dich im All­t­ag zu unter­stützen und nicht zu belas­ten. Guter Schmuck wäch­st mit dir und wird immer schön­er, er begleit­et dich dein Leben lang. Es entste­ht eine Pati­na, die das Schmuck­stück zu deinem Per­sön­lichen macht. Du lässt sie beim Tra­gen entste­hen.

Sehr schön und deut­lich ist das bei geschwärzten Sil­ber­rin­gen zu erken­nen.
Das Schwärzen von Sil­ber ist eine Ober­flächen­vere­delung. So reibt sich die Schwärze an her­aus­ra­gen­den Teilen schneller ab als an tiefer­gele­ge­nen Stel­len. Eine Pati­na entste­ht, die vom hel­len, glänzen­den Sil­ber bis hin zum tiefen Schwarz reicht. So entse­ht eine sehr schöne räum­liche Wirkung und Tiefe.

Soll­te der Ring doch mal wieder etwas schwärz­er wer­den, kann die schwarze Ober­fläche inner­halb von Minuten wieder hergestellt wer­den – komm ein­fach in mein­er Werk­statt in Kon­stanz vor­bei.

Hier drei Beispiel­ringe – Ol´ Black Cat Bone / Sup­pen­ring / Knospener­ing – die ich beson­ders gerne trage, mit den dazuge­hören­den deut­lichen Trage­spuren. Die erste Pati­na stellt sich bei täglichem Tra­gen nach unge­fähr zwei Wochen ein.

Am Anfang kom­plett schwarz, hat sich die Schwärze zum Teil abge­tra­gen. Die Pati­na entste­ht.